Energie sparen - rund um den Computer
Auch der Computer braucht Strom und man kann einiges tun
Als erstes steht der Bildschirmschoner auf dem Programm.
Früher, als noch die guten alten Röhrenmonitore üblich waren, diente der Bildschirmschoner mit seinen mehr oder weniger bunten bewegten Graphiken dem Schutz vor dem Einbrennen von Bildpunkten, denn das häufige ein- bzw. ausschalten war der Haltbarkeit eher nicht dienlich. Heutzutage mit dem flächendeckenden Einzug der Flachbildschirme ist das aber kein Thema mehr. Ruhezustand bzw. abblenden spart Strom und auch das herunterregeln der Helligkeit könnte stromsparend wirken. Dieser Teil muß jedoch noch verifiziert werden, aber schaden kann es bestimmt nicht.
Steckernetzteile und Cie.
Nach dem Laden von Laptop und Handy nicht vergessen, das Ladegerät wieder auszustecken.
Sparen beim Drucken
Weniger Strom als Tinte spart man, wenn man Entwürfe auch als Entwurf druckt, Papier spart man, wenn man beidseitig druckt (manche modernen Drucker beherrschen diese Technik, ins Handbuch schauen). Und die Umwelt schont man, wenn konsequent Recycling-Papier verwendet wird, wo es möglich ist.
Modem bzw. Router
Ist kein Computer aktiv, dann können Modem und Router gerne ausgeschaltet werden. Auch daran denken, den WLAN-Modus abzuschalten, wenn er nicht benötigt wird. Spart Strom und ist gut für die Gesundheit (auch wenn das strittig ist, gilt wie immer, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste). Manche Geräte haben in ihren Einstellung eine Programmierfunktion, wo man das automatisch aktivieren kann, zum Beispiel mittels Nachtabschaltung o.ä.
Strom sparen durch Computerwechsel
Nicht zuletzt kann man durch den Wechsel des Computersystems eine Menge Strom sparen. Ein stationärer, klassischer PC-Tower bzw. Desktop-Rechner verbraucht locker über 100 Watt und je nach Ausstattung auch deutlich darüber hinaus.
Ein Notebook dagegen ist von Hause aus auf Stromsparen ausgelegt und ist gegenüber dem klassischen PC deutlich genügsamer. So kommen Notebooks mit um die 30 Watt aus. Wer es nicht glaubt, einfach mal mit einem Stromverbrauchsmeßgerät ausprobieren (der Rechner, mit dem diese Zeilen geschrieben werden, verbraucht 34 Watt).
Ein Hardcore-Spieler wird mit einem Notebook wohl eher nichts anfangen können, aber wer seinen Rechner nur als Arbeitsknecht benötigt und im Internet surft, für den könnte so ein Notebook eine echte Alternative sein.
Eine weitere Möglichkeit, auf einen sparsameren Rechner umzusteigen, ist durch die neuen Minirechner gegeben, ohne Lüfter sind sie dazu noch völlig geräuschlos (abgesehen von der Festplatte, die man manchmal hören kann). Ein Nachteil sei nicht verschwiegen. Im Sommer werden die schon mal ziemlich heiß, was ggf. auf die Lebensdauer gehen könnte. Langzeitwerte liegen allerdings nicht vor. Und noch ein weiterer Nachteil ist bei Notebook und Mini-PC gegeben, die Aufrüstung mit anderen Grafikkarten, etc, ist i.R. nicht möglich.
Aber wie immer gilt, ein nichteingestecktes Gerät verbraucht auch keinen (Netz-)Strom.
Weiter bei Heizkosten sparen.
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